Rechte bei der Arzneimittelbehandlung

Tarifliche Leistungen

Die Private Krankenversicherung erstattet Ihnen im tariflichen Umfang Kosten für Arzneimittel, wenn

  • Ihr Arzt oder Zahnarzt Ihnen medizinisch notwendige Arzneimittel verordnet hat und 
  • Sie diese aus einer Apotheke beziehen. 
  • Sofern es sich um von der Schulmedizin überwiegend anerkannte Mittel handelt. 

Die Unterscheidung, ob das in der Apotheke erworbene Arzneimittel rezeptpflichtig oder freiverkäuflich ist, spielt für die Kostenerstattung durch die Private Krankenversicherung keine Rolle.

Darüber hinaus bekommen Sie Medikamente aus der „Alternativmedizin“ im tariflichen Umfang erstattet, soweit sie sich in der Praxis als Erfolg versprechend bewährt haben oder weil keine Arzneimittel der so genannten Schulmedizin zur Verfügung stehen.

Nährmittel, Stärkungsmittel, Mineralwässer, Badezusätze, Desinfektionsmittel sowie Kosmetika gelten nicht als erstattungsfähige Arzneimittel. Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte den Tarifbedingungen zu Ihrem Versicherungsvertrag.

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Arzneimittel-Verordnung

Der Arzt ist in seiner Entscheidung, welches Medikament er Ihnen verordnet, völlig frei. Sie sollten bei einer Medikamentenverordnung gemeinsam mit dem Arzt überlegen, ob es Alternativen zu teuren patentgeschützten Arzneimitteln gibt und welche der Therapien besonders preisgünstig sind. Ist nämlich der Patentschutz eines Arzneimittels abgelaufen, kommen preisgünstige Generika auf den Markt, die dem Original in Wirksamkeit und Sicherheit entsprechen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über preisgünstige Generika. Fragen Sie ihn danach, ob er einem Austausch des verordneten Arzneimittels gegen ein preisgünstigeres Medikament in der Apotheke zustimmt: Das Aut idem-Verfahren, also die Ersetzung des verordneten Arzneimittels durch ein wirkstoffgleiches durch den Apotheker, ist auch in der Privaten Krankenversicherung möglich.

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